Hast du eine Video Deluxe-Version 15 oder 16?
Tippe "E" und vergewissere dich, dass die Projekteinstellungen 16:9 sind!
Markiere das Objekt, gehe in den Reiter "Effekte"/"Bewegungseffekte"/"Zoom". Dort wählst du aus dem Dropdown-Menü "Wie Film (Für Bewegung)". Fertig.
Das ganze klappt auch animiert.
Mal 'ne grundsätzliche Frage zu diesem immer wiederkehrenden Thema: Warum macht man so was? Wenn ich 4:3 auf 16:9 quäle, habe ich doch entweder verzerrte oder abgeschnittene Bilder - wie bei den reihenweise falsch eingestellten Fernsehgeräten in Kaufhäusern. Ich will doch das Originalformat sehen, notfalls mit seitlichen Balken (besser als breitgezerrte Eierköpfe).
Nun stelle dir mal vor: Vor 8 Jahren gab es kaum ein Consumer-Gerät, dass echtes 16:9 erzeugen konnte. Meine Kamera kostete 1.500 EURO, gehörte zur Spitzengruppe im Consumer-Bereich und konnte das NICHT!!!
95% aller zu der Zeit verkauften TV-Geräte waren 4:3-Geräte!
Gehst du noch weiter zurück in die 90er oder 80er, dann gab es da gar kein 16:9!
Klar, wenn du erst vor 2 Jahren angefangen hast, dann verstehst du das nicht.
Nächstes Problem: Fotos!
DSLRs nehmen 3:2 (ohne die "ungeliebten" four-thirds) auf, Consumer-Knippsen i.d.R. 4:3! Schau dir mal Bild-Abzüge an! Welches Format hast du da? 9x13, 10x15, 13x18 usw.
Von wegen 16:9...
Nun überlege selbst, ob man sich nicht doch mal mit diesem Problem auseinander setzen sollte...
Ein 4:3-Bild mit schwarzen Balken auf einem 16:9-TV sieht mindestens doppelt so schlecht und störend (wenn nicht sogar verstörend) aus, wie ein 16:9-Bild mit schwarzen Balken oben/unten auf einem 4:3-TV.
Schon früher haben Film-Regisseure/Kameraleute darauf geachtet, dass der wichtige Bildinhalt in der Mitte bleibt, da ihr Kino-Format nicht mit den 4:3-TVs kompatibel war.
Ein Bild sollte ordentlich beschnitten werden! Niemals darf es zu Eierköpfen oder Balken kommen! Ausnahmen bestätigen die Regel...
Dazu noch: mein Sohne hat sich ein Kino gebaut, Leinwand 21:9, weil das ist das Format der Filme im Kino! Bis heute filme ich 4:3, wenn ich es bei ihm sehen will, habe ich nur ein Bild von 1,25m auf 1m, weil höher geht nicht. Also werde ich ab jetzt in 16:9 Filmen, dann habe ich dort 1,78m auf 1m.
Bei mir zu Hause sehe ich es anders, meine Leinwand ist 2m breit, warum soll ich da die Höhe beschneiden. Da liebe ich mein 4:3.
Und nicht zu vergessen, bei Magix kann man die Umwandlung auch in Serie machen, aber bei Bedarf den Ausschnitt so verändern wie es gebraucht wird, bis zur Darstellung mit schwarzem Rand.
jeder der hier etwas zum dem thema beigetragen hat, sagte nichts falsches.
doch eines ist immer richtig.
es gibt keine möglichkeit ohne bildinhaltsverluste das format zu verändern.
es sind zwei grundsätzlich verschieden techniken. erst wenn das klar ist, kann über technische hilfsmittel diskutiert werden. es gibt menschen denen ist egal ob bildinhalte verschwinden. es gibt aber auch menschen denen ist das nicht egal.
also sollte immer an erster stelle dies klar sein. erst danach können empfehlungen ausgesprochen werden.
gruß
@ MadMagix:
Auch wenn ich erst vor 2 Jahren angefangen hätte (tatsächlich musst Du da aber noch eine Null dranhängen) würde ich 4:3-Filme in 4:3 ansehen. Warum einen Film verstümmeln, nur weil man einen 16:9-Fernseher gekauft hat? Der kann doch auch ein sauberes, unverzerrtes 4:3-Bild darstellen. Was ist an den schwarzen seitlichen Balken so störend? Wenn im Kino ein alter 4:3-Film (oder ähnliches Format) gezeigt wird, bleibt rechts und links halt mehr Leinwand dunkel als bei einem neuen Film. Na und? Oder würdest Du auch dort Bildteile oben und unten abschneiden, um auf die volle Leinwandbreite zu kommen?
Was ist übrigens mit 21:9-Filmen? Die müsstest Du konsequenterweise für den 16:9-Fernseher rechts und links beschneiden, damit es oben und unten nicht die ach so schlimmen schwarzen Balken gibt! Geht die Liebe zum 16:9-Format wirklich so weit?
Klar, das Ganze ist Geschmacksache und jeder kann seine Filme beschnippeln wie er möchte. Aber man darf dann ja auch mal fragen: Warum? Bei Fotos liegt der Fall übrigens anders. Die waren ursprünglich nicht an ein bestimmtes Vorführformat gebunden und ihr Beschnitt war schon immer ein vorgesehenes Gestaltungselement. Ein Filmregisseur/Kameramann aber hatte bei der Bildaufteilung in der Regel ein bestimmtes Vorführformat vor Augen.
Ob die schwarzen Balken stören muss jeder selbst entscheiden.
Beim Wechsel von der Röhre zum Flatscreen 16/9 habe ich zumindest sehr darauf geachtet, dass das 4x3 Bild nicht kleiner wird, als es mit der Röhre war. Ich habe lieber schwarze Streifen als ein verzerrtes(!) Bild, muss aber mit Erschrecken sehen, das viele Menschen das nicht sehen! Bestimmte 4x3 Sendungen sehe ich mir in 14/9 an, das ist manchmal ein guter Kompromiss. Aber eben meiner.
Die Formatfrage ist so alt wie die Fotografie, gerade die von MadMagix angeführten Beispiele machen das deutlich:
Kleinbildfotografie (analog) ist 24x36mm, das ist 1:1,5
Digital finde ich bei mir 1:1,5, leider auch 1:1,33 ( und das für meine Videos die mit 4x3 leider 1:1,25 sind, bei 16x9 werde ich dann mit 1:1,78 umgehen müssen, immer noch besser als 21:9 mit 1:2,33)
10x15 ist auch 1:1,5, die 9x13 ist 1:1,44 / die 13x18 ist 1:1,38 / die 18x24 und die 30x40 ist 1:1,33 / die 20x25 oder 24x30 ist 1:1,25 / die 50x60 1:1,2
alles das waren die Standardformate für Schnittpapier. Erst als die Verwendung von Rollenpapier sich durchsetzte, wurden Formate schon mal angepasst.
Ich hatte seinerzeit schon immer wieder mal das Problem, das ein Bild auf 18x24 vorlag und eine 50/60 Vergrösserung bestellt wurde. Deswegen gibt es im übrigen heute an den Labormaschinen die Auswahl: Alles vom Bild zu zeigen oder fit für das Format zu machen mit den entsprechenden Verlusten.
In der proffessionellen Fotografie ist das Endprodukt natürlich frei von diesen Vorgaben.
Schön ist im überigen das DIN A Format, da bleiben die Seitenverhältnisse gleich, ob 10x15 (10,5x14,8) das ist DIN A 6 oder 14,8x21 als DIN A 5 oder das beliebte DIN A 4 : 21x29,7 oder gar DIN A 2 mit 42x59,4 alle sind 1:1,41 !!